Geschichte des Gospel

Die Geschichte es Gospel hat ihren Ursprung in Musik der Kirche. Auch sind Einflüsse aus dem Jazz und dem Blues im Gospel zu finden. Seine Anfänge liegen in der christlichen afro-amerikanischen Musik. Anfangs interpretierten besonders schwarze Chöre in Amerika diese Art der Musik. Auch viele Weltstars, wie die Sängerin Beyonce Knowles, haben ihre Wurzeln im Gospel.

Filmisch wurde die Geschichte des Gospel in dem Film „Sister Act – Eine himmlische Komödie“ mit der Schauspielerin Whoopi Goldberg umgesetzt. Der Film um die Loungesängerin Deloris, die auf der Flucht vor einem Gangster in einem Kloster Zuflucht sucht und dort die Ordensschwestern zu einem Gesangswettbewerb überredet, war ein weltweiter Hit. Er gewann sieben Auszeichnungen und machte damit die Gospelmusik so populär wie nie zuvor. Heute spielt das Stück als Musical auf dem Broadway.

In der Geschichte des Gospel sind einige Songs entstanden, die die Musikwelt nachhaltig beeindruckt haben. So zum Beispiel „Amazing Grace“ und „Oh Happy Day“. Diese beiden Songs werden heute auch in Deutschland von Gospelchören der Kirche gesungen und inzwischen schon von zahlreichen Musikern interpretiert.

Durch die vielfältige Geschichte des Gospel haben viele Kirchenchöre ihre eigenen Gewänder in bunten Farben. Zu der Musik klatscht und tanzt der ganze Chor im Rhythmus, meist auch die Besucher des Gottesdienst mit ihnen. Denn anders als in vielen deutschen Kirchen, ist es in Amerika gängig, in der Kirche zu klatschen.

Auch der Gospel unterteilt sich in unterschiedlichste Unterarten, grob kann man ihn in Black Gospel und White Gospel sowie African Gospel unterteilen. Die Geschichte des Gospel zeigt, dass nicht die Musik oder die Melodie einen Song zu einem Gospelsong macht, sondern ganz allein die Botschaft in dem Lied. Handelt der Song von Jesus ist es auch ein Gospelsong. Diese Tatsache liegt sicher auch an dem ursprünglichen Rahmen, in dem die Lieder gesungen wurden, zum Gottesdienst in der Kirche.